Bagna Cauda aus dem Piemont

A small brown bowl with bagna cauda sauce on a plate with lengthy pieces of carrots and yellow paprika and celery, pot on a table in a cosy italian restaurant, plate in focus background blurred, KI-generiert mit FLUX.1-schnell

Schon im Studium bin ich auf Bagna Cauda gestoßen, ein ganz einfaches Rezept aus dem Piemont. Wenn es draußen kalt wird, gibt es nichts Besseres als eine dampfende Bagna Cauda! Stellt euch vor: eine warme Sauce aus Knoblauch und Sardellen, in die ihr frisches Gemüse eintaucht. Es ist wie Fondue, nur italienisch und mit viel mehr Geschmack! Der Name bedeutet übrigens "warmes Bad", was ich total passend finde.

Zutaten (für 6 Personen)

  • 6 Knoblauchzehen
  • 350 ml natives Olivenöl extra
  • Ein Schuss Walnussöl (optional, aber empfehlenswert!)
  • 90 g Sardellen (Anchovis)
  • Ein Stückchen Butter (optional)
  • Rotwein oder Wasser zum Waschen der Sardellen
  • Gemüse zum Dippen (z.B. Karotten, Paprika, Staudensellerie)

Zubereitung

  1. Die Knoblauchzehen schälen, längs halbieren und den grünen Keim entfernen.
  2. Den Knoblauch in einen Topf geben, mit etwa 60 ml Olivenöl bedecken und bei niedriger Hitze langsam erwärmen.
  3. Mit einem Holzlöffel umrühren und darauf achten, dass der Knoblauch keine Farbe annimmt.
  4. Die Sardellen entsalzen und mit Rotwein oder Wasser abspülen.
  5. Die Sardellen zum Knoblauch in den Topf geben und vorsichtig mit dem Holzlöffel rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst haben.
  6. Das restliche Olivenöl (und optional das Walnussöl) hinzufügen und die Sauce 30 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, ohne dass sie brät.
  7. Am Ende der Garzeit bei Bedarf etwas Butter unterrühren, um die Konsistenz zu verfeinern.
  8. Die Bagna Cauda in ein Fondue-Rechaud oder einen warmhaltenden Topf umfüllen und mit rohem Gemüse servieren.

Kommentare