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Digitalität

Deine eigene Domain - ein Beitrag zum DigitalIndependenceDay

Letzte Woche war ich im Rahmen des Nürnberger Digital Festivals auf dem IndieWebCamp. Das "Indie Web" versteht sich als "people-focused" Alternative zum "Corporate Web", also zu dem Teil des Webs, das kommerzielle Interessen verfolgt und in dem man nicht Kunde, sondern Produkt ist (Werbung, Datenverkauf). Im Indie Web soll der eigene Inhalt einem selber gehören, man soll sich mit anderen vernetzen können und man soll Kontrolle über die eigenen Daten haben (Bild mit lokaler KI FLUX.2 erstellt).

1. Digital Independence Day am 4. Januar 2026

In seinem Vortrag auf dem 39. Chaos Communication Congress "Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day hat Mark-Uwe KLing gemeinsam mit einem Breiten Bündnis die Initiative Digital Independence Day (Hashtags #DigitalIndependenceDay, #DIDit) angekündigt. Dabei geht es darum, möglichst viele Personen dazu zu bewegen, die sog. BigTech-Plattformen zu verlassen und damit digital unabhängig(er) zu werden.

Vibe Coding mit ESP32s

Seit meinem letzten Blog zur LED-Lightning-Talk-Lampe habe ich etwas darüber nachgedacht, welche DIY-Aktion wir nächstes Jahr in der lernOS Convention 2026 (23.-24. Juni) machen könnten. Der Promtathon letztes Jahr, bei dem wir gemeinsam Challenges für KI gepromptet haben, kam sehr gut an. Deswegen soll es wieder etwas ähnlich interaktives geben, das man in Kleingruppen bearbeiten kann.

LED Lightning Talk Lampe mit Vibe Coding

Ich hatte schon lange vor, mal eine leicht zu bedienende LED-Lampe für Lightning Talks zu bauen. Vor deer Pandemie hatte ich dazu schon 4x56 LED-Streifen in einem Acryl-Rohr verbaut und an einen Mikrocontroller angeschlossen. Jetzt habe ich die Gelegenheit gefunden, die Lampe endlich fertigzustellen.

Neue Social Media Strategie

Ich habe jetzt eine Weile - eigentlich seit es Twitter nicht mehr gibt - mit den verschiedenen für mich relevanten Social-Media-Kanälen herumexperimentiert. Auf Mastodon fühle ich mich am meisten "zu Hause". Auf Linkedin sind viele Leute aus meinem Netzwerk, aber der Feed ist wegen Werbung, Selbstdarstellung und zunehmend AI Slop von durchwachsener Qualität. Die fachliche Diskussion ist überwiegend nach Reddit, Discord und Discourse abgewandert.

Gerade im B2B-Umfeld sind aber viele Leute auf Linkedin, Youtube und Instagram. Deswegen habe ich damit experimentiert nach dem POSSE-Prinzip einzelne Kanäle miteinander zu koppeln, musste dabei aber viele Kompromisse machen. Letztendlich bin ich bei einer Lösung angelangt, die sich erstmal tragfähig anfühlt.

Flexible KI mit niedrigem Preis

Wenn man wie ich beruflich mit generativer KI zu tun hat, bekommt man vom Arbeitgeber meist ein oder mehrere KI-Tools wie z.B. Microsoft Copilot, Github Copilot, ChatGPT, Claude oder interne Chatbots zur Verfügung gestellt. Wer KI-Tools privat nutzen möchte, scheut oft den Preis von 20-30 Euro pro Monat.

Doch da gibt es eine ganz gute Alternative, die ich auch sehr viel nutze. Bei Firmen wie Microsoft, OpenAI und Anthropic kann man sich für eine monatliche Gebühr ein Abo für deren Webdienste kaufen. Alternativ bieten sie aber auch den Zugang zu ihren Sprachmodellen über eine so genannte API (Application Programming Interface).

Das Fairphone 3+ als Alternative zum iPhone

Da wir bei Cogneon schon sehr lange von Windows Phones auf iPhones umgestiegen sind, habe ich kaum Erfahrungen mit dem mobilen Betriebssystem Android. Im Herbst 2021 habe ich das Experiment gemacht, beim Arbeiten auf dem Laptop wochenweise zwischen Windows (10), Mac und Linux (Kubuntu) zu wechseln. Im Herbst 2022 will ich mal ausprobieren, am Wochenende ein Android-Telefon zu verwenden.

Ein eigener Server für Privatpersonen und Familien

Heute habe ich einen Tweet mit der Idee geschrieben, dass Privatpersonen und Familien doch einen eigenen Server haben sollten, um sich von Diensten wie GMX, Web.de, Gmail, Dropbox & Co. unabhängig zu machen. Ich erlebe öfter, dass es da Berührungsängste gibt, weil viele denken, ein eigener Server ist nur was für Nerds. Klar, es ist vielleicht am Anfang ein bisschen mehr Aufwand, als sich einfach ein (vermeintlich) kostenfreies Konto bei einem (oft amerikanischen) Anbieter zu klicken.

Mein 13. Working Out Loud Circle

Am 07. Januar 2021 starte ich meinen 13. Working Out Loud Circle im Rahmen des WOL FrauenStärken Programms (das auch für Männer offen ist). Ich schreibe einige Erfahrungen zum Programm in CONNECT zusammen und verwende ein Pad für die Verfolgung meines Ziels.